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Merle Julia Meyer,

1989 in Frankfurt geboren, wuchs wohlbehütet in einer sehr harmonischen musikalischen Familie auf.

Musik gehört als wundervolles Accessoire zur Familie des Wollens, ohne je als Druck wahrgenommen zu werden. Dies mag sich Merle auch für die Zukunft erhalten, was sie dazu bewog, trotz vielfachem Anraten ihrer Fans und

 

Freunde, nicht Musik, sondern Lehramt zu studieren.

Der Weg zur Harfe wurde schon in früher Kindheit vorgezeichnet. Einst besuchte Familie Meyer mit Merle im Rahmen einer Musikreise ein Konzert mit Harfe. Das Kind sah das königliche Instrument und ihre Liebe dazu fing Feuer: „Ich will auch Harfe spielen!“

„Kinder haben viele Wünsche und eine Harfe ist teuer“ stand dem zunächst entgegen. „Dann spiele erst einmal Klavier und zeige, dass du die nötige Disziplin durchhalten kannst“ bekam die kleine Merle zu hören. Sie übte und übte auf dem Klavier aber sie übte nicht für das "Klavier", sondern mit Blick auf ihren Traum: Harfe!

Neben dem Klavierspiel sang sie im Chor. Eines Tages diagnostizierten  die Ärzte eine schlimme Stimmbandentzündung und verboten ihr zu singen. Als die Eltern in die traurigen Kinderaugen sahen, wurden sie schwach und es lag auf einmal klar in der Luft: „jetzt bekommt Merle ihre Harfe“.

Merle bekam zuerst eine kleine Hakenharfe, mit nur mühsam zu spielenden Tonartwechseln, darauf  folgte eine tiroler Harfe und schließlich eine echte über 30 Jahre alte Konzertharfe mit einem herrlich vollmundigen Klang.

Musikalische Stationen und Engagements von Merle (zu deutsch „Amsel) Meyer:

Harfenunterricht am Dr. Hoch'schem Konservatorium in Frankfurt, darunter auch die Teilnahme bei "Jugend musiziert"
im Jahre 2001 Erwerb des 2. Platzes im Regionalwettbewerb
im Jahre 2007 Erwerb des 1. Platzes im Regionalwettbewerb, sowie 1. Platz im Landeswerttbewerb und mit sehr gutem Erfolg teilgenommen am Bundeswettbewerb.

Merle Meyer spielt in kleinen Rahmen auf Soiréen und Hochzeiten gleichermaßen wie in Ensembles bis hin zu Orchestern, in Kirchen oder im Römer, in der alten Oper Frankfurt, auf Ausstellungen und im Frankfurter Konservatorium.

Sie liebt es, vor Publikum zu spielen und doch kommt vor jedem Auftritt großes Lampenfieber zum Vorschein. Vielleicht ist das auch gut so, Merles Spiel ist nie Routine, es ist Hingabe, es ist Liebe.

Die Harfe ist in der Vorstellung der meisten Menschen ein durch und durch klassisches Instrument. die Musikerin spielt darauf auch vorwiegend klassische Stücke. Fragen wir sie aber: Was „hören Sie privat, einfach so zum Vergnügen?“ Dann hören wir mit schmunzelnder Stimme „gar nichts anders als andere Mädchen in meinem Alter auch: die Musik von heute eben“.

Doch wer Merle Meyer erlebt hat, wer sie nur ein wenig kennt, der kommt schnell zu der Überzeugung: diese Musikerin, ist sehr bescheiden, gibt sich sehr normal und ist doch großartig und verzaubert mit ihrer Musik.